Wir tun was.

MDW bei Vollversammlung des "Economic Council" mit PM Gavrilita und IWF-Landeschef Atoyan

Am Freitag, 29.07. fand erstmals im Jahre 2022 eine Vollversammlung des Ecomomic Council", also des Beratergremiums zum Thema Wirtschaft in Moldova, statt.

Wir vom MDW wurden durch unser Aufsichtsratsmitglied Martin Reisser vertreten.

PM Gavrilita führte in die gesamte Situation aus, wobei die Themen ja bekannt sind.

Ihre Wertung war: "Wir haben derzeit so viele Probleme, dass man sich über den EU-Kandidatenstatus gar nicht richtig freuen kann".

Der Vertreter des IWF sagte sinngemäß: "Alle haben Probleme, aber kein Land so sehr wie Moldova".

Er wies aufmunternd darauf hin, dass die internationale Geberszene dies weiß. Und deshalb wurden auch viele Programme zugunsten Moldovas aufgelegt.

Ferner lobte er die Regierung, weil diese versuche, durch fiskalische Mittel die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu mindern. Nun, das war wohl auch viel Höflichkeit gegenüber der GAstgeberin, denn dafür gibts ja die Programme der internationalen Geberszene - und ohne die wären diese Bemühungen der Regierung auch kaum möglich..

Interessant war die Erläuterung, warum in MD die Inflation so viel höher ist als im Westen.
Das liegt nachvollziehbar daran, dass vor allem Lebensmittel und Energie viel teurer geworden sind.
Diese beiden Posten haben in einem armen Land wie MD einen viel größeren Anteil am Warenkorb.

Fast schon nebenher: Es wurde wieder Maske getragen. Siehe das Foto von Martin Reisser mit schwarzer Maske. Neben allen anderen Belastungen wird das Thema Corona leider wohl auch wieder aktueller.

 

 

Link :
Datum : 2022-07-29

Written by: Franz-Anton Plitt
archiv img
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MDW bei Vollversammlung des "Economic Council" mit PM Gavrilita und IWF-Landeschef Atoyan

Am Freitag, 29.07. fand erstmals im Jahre 2022 eine Vollversammlung des Ecomomic Council", also des Beratergremiums zum Thema Wirtschaft in Moldova, statt.

Wir vom MDW wurden durch unser Aufsichtsratsmitglied Martin Reisser vertreten.

PM Gavrilita führte in die gesamte Situation aus, wobei die Themen ja bekannt sind.

Ihre Wertung war: "Wir haben derzeit so viele Probleme, dass man sich über den EU-Kandidatenstatus gar nicht richtig freuen kann".

Der Vertreter des IWF sagte sinngemäß: "Alle haben Probleme, aber kein Land so sehr wie Moldova".

Er wies aufmunternd darauf hin, dass die internationale Geberszene dies weiß. Und deshalb wurden auch viele Programme zugunsten Moldovas aufgelegt.

Ferner lobte er die Regierung, weil diese versuche, durch fiskalische Mittel die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu mindern. Nun, das war wohl auch viel Höflichkeit gegenüber der GAstgeberin, denn dafür gibts ja die Programme der internationalen Geberszene - und ohne die wären diese Bemühungen der Regierung auch kaum möglich..

Interessant war die Erläuterung, warum in MD die Inflation so viel höher ist als im Westen.
Das liegt nachvollziehbar daran, dass vor allem Lebensmittel und Energie viel teurer geworden sind.
Diese beiden Posten haben in einem armen Land wie MD einen viel größeren Anteil am Warenkorb.

Fast schon nebenher: Es wurde wieder Maske getragen. Siehe das Foto von Martin Reisser mit schwarzer Maske. Neben allen anderen Belastungen wird das Thema Corona leider wohl auch wieder aktueller.

 

 

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Datum : 2022-07-29

Written by: Franz-Anton Plitt